Das Baby wird auch gerne als kleiner Hase oder kleiner Floh bezeichnet. Viele dieser Bezeichnungen findet man auch in einem Schmusetuch
von der Figur her wieder. Als Schmusetuch wurde früher eine ganz normale Stoffwindel genommen, die das Baby nach Herzenslust zerknuddelt hat. Das
Baby hat auch an diesem Schmusetuch, also der Stoffwindel genagt und gesaugt und seine eignen Gerüche wahrgenommen. Damit hat es das Schmusetuch
als „seins“ identifiziert und sich daran festgehalten. Heute ist das Schmusetuch ein Kunstwerk aus Tuch oder Tüchern in denen auch Tierfiguren integriert sein können. Also beispielsweise zwei versetzt zusammengenähte Tücher, wobei dann auf einer Tuchspitze der Kopf eines Tieres angenäht wird und dann kommen noch zwei Arme und zwei Beine dazu. Diese sind dann entweder mit entsprechenden Utensilien versehen, oder es werden die Arme und Beine nur mit Knoten in den Tüchern versehen, damit sie auch erkennbar sind. Genau diese Ecken dienen dann dem Kind, wenn es zu zahnen beginnt, als Kaupunkte, damit die Schmerzen beim Zähnekriegen gelindert werden kann. Das Schmusetuch sollte Waschmaschinengeeignet sein, damit es auch von Zeit zu Zeit gesäubert werden kann.
Dieses Säubern sollte jedoch nicht übertrieben werden, weil dadurch auch die Gerüche des Babys herausgewaschen werden und damit kann es dann passieren, dass es keine enge Bindung des Babys an das Schmusetuch geben wird. Zwei oder mehr Schmusetücher sind im Kinderbett ideal, weil es sich das Baby aussuchen kann, mit wem es heute schmusen möchte. Damit haben alle Schmusetücher den Baby-Geruch und damit kann auch abwechselnd eines der Tücher gewaschen werden, ohne dass der Babygeruch verschwindet.